KinderSchutz

  • Wir begegnen Kindern achtsam, respektvoll und auf Augenhöhe.
  • Wir fördern Selbstbestimmung und Mut, Grenzen zu benennen.
  • Wir achten auf Gleichbehandlung – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion oder körperlichen Fähigkeiten.
  • Wir schützen Kinder vor körperlicher, seelischer und sexualisierter Gewalt sowie vor Ausbeutung oder Diskriminierung.

Alle Mitwirkenden verpflichten sich zu folgendem Verhalten:

  • Kinder werden mit Respekt behandelt – keine abwertenden oder körperlich übergriffigen Handlungen.
  • Körperliche Nähe nur, wenn sie situationsbedingt erforderlich und für das Kind angenehm ist.
  • Keine Einzelkontakte in geschlossenen Räumen ohne Wissen anderer.
  • Keine privaten Nachrichten, Social-Media-Kontakte oder Treffen außerhalb der Veranstaltungen.
  • Fotos/Videos nur mit schriftlicher Einverständniserklärung der Eltern.
  • Grenzen der Kinder werden aktiv thematisiert („Du darfst Nein sagen“).

Im Verein: Armin Kirchmair
Kontakt: kinderschutz@kulturamland.at

  • Kinder, die sich unwohl fühlen oder Hilfe brauchen,
  • Eltern mit Fragen oder Hinweisen,
  • Mitarbeiter:innen, die einen Verdacht oder Unsicherheit wahrnehmen.

Beratung für Kinder und Jugendliche jederzeit – anonym – kostenlos
Du erreichst uns rund um die Uhr – ohne Vorwahl – unter der Notrufnummer 147.
https://www.rataufdraht.at/

Sollte der Verdacht entstehen, dass ein Kind gefährdet ist (z. B. durch Verhalten, Erzählungen oder Beobachtungen), gilt folgende Vorgehensweise:

  • Beobachtung dokumentieren – genaue Notizen (Datum, Uhrzeit, Zitat, Verhalten).
  • Interne Meldung an die Vereinsleitung.
  • Einschätzung: Bei Bedarf anonyme Beratung durch eine Fachstelle für Kinderschutz Tirol oder das zuständige Jugendamt Schwaz.
  • Keine eigenmächtigen Gespräche oder Anschuldigungen, um das Kind nicht zu gefährden.
  • Weitergabe an das Jugendamt, falls eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden kann (§ 8a SGB VIII / analoge österreichische Schutzpflicht).
  • Nachbereitung im Team – sensible Aufarbeitung und Verbesserung interner Abläufe.
  • Veranstaltungsräume sind übersichtlich, hell und zugänglich.
  • Türen bleiben grundsätzlich nicht vollständig verschlossen.
  • Bei Kindergruppen sind mindestens zwei Betreuungspersonen anwesend.
  • Erste-Hilfe-Material und Notfallnummern sind vorhanden.
  • Bei Outdoor-Veranstaltungen wird auf klare Gruppenstrukturen und Aufsichtspflicht geachtet.